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Was ist Astaxanthin? Herkunft, Gehalt, Wirkung

Astaxanthin ist der rote Farbstoff einer Alge und in der EU ein neuartiges Lebensmittel. Was drinsteckt, wie viel erlaubt ist und was das Etikett sagen darf.

11 Min. Lesezeit

Astaxanthin ist ein roter Farbstoff aus der Familie der Carotinoide. Eine Süßwasseralge bildet ihn, wenn Nährstoffe fehlen, das Licht zu stark oder das Wasser zu salzig wird; über das Futter färbt er Lachs und Garnelen rosa. In der EU ist Astaxanthin aus dieser Alge als neuartiges Lebensmittel zugelassen, mit einer festen Höchstmenge von 8 mg am Tag.

Eine Glasschale mit rotem Pulver und eine dunkelrote Softgel-Kapsel auf einer hellen Steinfläche, daneben ein Erlenmeyerkolben mit grüner Algenkultur.
Grün, solange es der Alge gut geht, rot als Dauerform: Aus der roten Biomasse wird das Oleoresin gewonnen, das in der Kapsel steckt.

Kurz gesagt

  • Astaxanthin ist ein Carotinoid, chemisch C40H52O4 mit 596,84 g je mol. Es färbt Lachs, Forelle und Garnelen (Ambati 2014).
  • Die Alge Haematococcus pluvialis speichert bis zu 5 Prozent ihrer Trockenmasse als Astaxanthin, fast alles an Fettsäuren gebunden (Shah 2016).
  • Zugelassen in der EU: 40 bis 80 mg Oleoresin aus dieser Alge je Tag, das sind höchstens 8 mg Astaxanthin, für Erwachsene und Jugendliche ab 14.
  • Die EFSA setzt 0,2 mg je kg Körpergewicht als annehmbare Tagesmenge an. 8 mg aus Nahrungsergänzung plus das Essen bleiben für Erwachsene darunter.
  • Im EU-Register steht keine zugelassene gesundheitsbezogene Angabe. 15 Anträge wurden abgelehnt, die Antioxidans-Aussagen eingeschlossen.

Welche Wirkung ist für Astaxanthin zugelassen?

Keine. Das EU-Register der gesundheitsbezogenen Angaben enthält zu Astaxanthin 15 Einträge, und alle 15 tragen den Status „nicht zugelassen" [5]. Geprüft hat sie die EFSA in zwei Gutachten von 2009 und 2011 [3][4]. Damit gilt das Verbotsprinzip der Verordnung (EG) Nr. 1924/2006: Was nicht zugelassen ist, darf auf einem Produkt nicht behauptet werden, in keiner Abschwächung.

Die 15 im EU-Register erfassten Anträge zu Astaxanthin, zusammengefasst nach dem Gegenstand des Antrags, mit der Zahl der Anträge, dem EFSA-Gutachten und dem Ergebnis
Gegenstand des AntragsAnträgeEFSA-GutachtenErgebnis
Gelenke, Sehnen, Bindegewebe32009;7(9):1253nicht zugelassen
Schutz von Zellbausteinen vor oxidativer Schädigung22009;7(9):1253nicht zugelassen
Sehschärfe12009;7(9):1253nicht zugelassen
Cholesterin im Blut12009;7(9):1253nicht zugelassen
Immunsystem32011;9(6):2206nicht zugelassen
Haut bei UV-Strahlung22011;9(6):2206nicht zugelassen
Magen12011;9(6):2206nicht zugelassen
Spermien12011;9(6):2206nicht zugelassen
Muskelfunktion12011;9(6):2206nicht zugelassen

Die Spalte „Gegenstand“ fasst zusammen, worauf sich die Anträge bezogen; sie gibt keinen Antragswortlaut wieder. Quelle: EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben, abgerufen am 30.08.2026.

Auffällig ist die zweite Zeile. Dass Astaxanthin im Reagenzglas mit freien Radikalen reagiert, ist Chemie und lässt sich messen. Ob das im Körper etwas bewirkt, hat die EFSA geprüft und nicht bestätigt [3].

Eine Angabe zum Schutz der Zellen vor oxidativem Stress steht für Vitamin C und Zink als zugelassen im Register, für Astaxanthin als abgelehnt [5]. Ein Satz lässt sich also nicht von einem Stoff auf den anderen übertragen.

Beschreiben statt versprechen: was der Stoff ist, woher er kommt, wie viel in der Kapsel steckt und was die Zulassung erlaubt. Genau das steht hier. Was Ratgeber über Studien berichten, darf eine Redaktion, die nichts verkauft. Ein Shop darf es nicht, auch nicht in einem Magazin.

Wie dieselbe Regel beim Kollagen zu vier Absagen geführt hat und beim Shilajit zu keinem einzigen Eintrag, steht in den eigenen Beiträgen.

Was ist Astaxanthin?

Ein roter Farbstoff aus der Gruppe der Carotinoide, zu der auch das Beta-Carotin der Möhre gehört. Die Formel lautet C40H52O4, ein Mol wiegt 596,84 g [6]. Astaxanthin löst sich in Fett und kaum in Wasser. Lachs, Forelle und Garnelen sind rosa, weil sie den Stoff mit dem Futter aufnehmen und im Gewebe einlagern.

In Öl gelöst hält Astaxanthin Temperaturen von 70 bis 90 Grad aus, bei 120 Grad und mehr baut es messbar ab [6]. Deshalb steckt es in Kapseln meist als Öl statt als trockenes Pulver, und deshalb gehört die Dose in den Schrank statt ans Fenster.

Woher kommt Astaxanthin?

Aus einer Süßwasseralge mit dem Namen Haematococcus pluvialis. Sie lebt grün und beweglich, solange es ihr gut geht. Fehlen Nährstoffe, wird das Licht zu stark oder das Wasser salzig, zieht sie sich in eine rote Dauerform zurück und speichert bis zu 5 Prozent ihrer Trockenmasse als Astaxanthin [7]. Aus dieser roten Biomasse wird das Oleoresin gewonnen.

Grafik mit drei Karten und Pfeilen dazwischen: die Alge Haematococcus pluvialis mit bis zu 5 Prozent Astaxanthin in der Trockenmasse, das Oleoresin mit 10 bis 20 Prozent Astaxanthin und die Kapsel mit höchstens 8 mg Astaxanthin am Tag.
Von der Alge zur Kapsel: bis zu 5 Prozent Astaxanthin in der Trockenmasse, 10 bis 20 Prozent im Oleoresin, höchstens 8 mg am Tag in der Kapsel.
Gemessene Gehalte an Astaxanthin in Alge, Hefe, Garnele und Lachs nach der Übersicht von Ambati 2014, dazu die Menge in einer Kapsel laut Etikett
QuelleGehaltBezug
Alge Haematococcus pluvialis3,8 Prozent, bis zu 5 Prozent [6][7]Trockenmasse
Hefe Phaffia rhodozyma1,3 mg je g [6]Trockenmasse
Eismeergarnele (Pandalus borealis)0,12 Prozent [6]Trockenmasse
Wildlachs (Rotlachs)26 bis 38 mg je kg [6]Fleisch
Zuchtlachs (Atlantischer Lachs)6 bis 8 mg je kg [6]Fleisch
Kapsel aus dem Handel4 bis 8 mgje Kapsel, laut Etikett

Trockenmasse bei Alge, Hefe und Garnele, Frischgewicht beim Lachsfleisch. Die Kapselangabe ist der übliche Bereich auf Etiketten, keine Messung.

Von allem Astaxanthin auf dem Weltmarkt stammen über 95 Prozent aus chemischer Synthese, weniger als 1 Prozent aus der Alge [7]. Das synthetische geht fast vollständig ins Futter für Lachs und Forelle, wo es als Zusatzstoff bewertet und zugelassen ist [8]. Zuchtlachs bekommt seine Farbe über diesen Zusatz. Für Nahrungsergänzung steht in der EU das Oleoresin aus der Alge auf der Unionsliste [2].

Natürlich oder synthetisch?

Beide sind chemisch dasselbe Molekül, aber verschieden gebaut und verschieden gebunden. Die Alge bildet fast nur eine räumliche Form, das 3S,3'S-Isomer, und bindet neun von zehn Molekülen an Fettsäuren. Synthetisches Astaxanthin ist ein Gemisch aus drei räumlichen Formen im Verhältnis 1:2:1 und liegt frei vor; die Form der Alge macht darin ein Viertel aus [7].

Astaxanthin aus der Alge und aus der Synthese im Vergleich: räumliche Form, Bindung, Anteil am Weltmarkt und Verwendung
MerkmalAus Haematococcus pluvialisSynthetisch
Räumliche Formfast nur 3S,3'S3S,3'S, 3R,3'S und 3R,3'R im Verhältnis 1:2:1
Bindungrund 70 Prozent Monoester, 25 Prozent Diester, 5 Prozent freifrei
Anteil am Weltmarktunter 1 Prozentüber 95 Prozent
VerwendungNahrungsergänzung nach der Unionsliste, FutterFutter für Lachs und Forelle als Zusatzstoff

Isomere sind Moleküle mit gleichem Aufbau, aber gespiegelter Anordnung einzelner Gruppen. Anteile nach Shah 2016, Verwendung nach der Unionsliste und dem Futtermittelgutachten der EFSA.

Für die Kapsel heißt das: Die Zutatenliste nennt die Alge oder ihr Oleoresin. Ob ein Molekül gebunden oder frei vorliegt, ändert das Gewicht, das auf der Waage steht. Ein Etikett rechnet deshalb in Milligramm Astaxanthin, und ein Zertifikat nennt den Gehalt des Oleoresins in Prozent. Was die Bindung im Körper ändert, wäre eine Aussage über eine Wirkung und steht hier nicht.

Wie viel Astaxanthin am Tag?

Höchstens 8 mg. Die Unionsliste erlaubt 40 bis 80 mg Oleoresin je Tag, was höchstens 8 mg Astaxanthin entspricht, in Nahrungsergänzung für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren [2]. Die Packung muss den Hinweis tragen, dass Säuglinge, Kinder und Jugendliche unter 14 sie nicht verzehren sollten [2]. Ein Etikett mit 12 mg je Tagesdosis liegt über dieser Grenze.

Die Grenze kommt von der EFSA. Sie setzt 0,2 mg Astaxanthin je kg Körpergewicht und Tag als annehmbare Aufnahmemenge an, bei 70 kg sind das 14 mg [1]. Wer viel Lachs und Garnelen isst, kommt aus dem Essen auf bis zu 0,06 mg je kg, bei 70 kg rund 4 mg [1]. 8 mg aus einer Kapsel plus das Essen bleiben für Erwachsene darunter.

Die Rechnung hinter der Höchstmenge: annehmbare Tagesmenge der EFSA, Zufuhr aus dem Essen und der Beitrag einer Kapsel, für eine Person mit 70 kg
PostenJe kg KörpergewichtBei 70 kg
Annehmbare Tagesmenge (ADI)0,2 mg14 mg
Aus dem Essen, Vielesser0,06 mgrund 4 mg
Aus Nahrungsergänzung, Höchstmenge8 mg
Essen und Kapsel zusammenrund 12 mg

Annehmbare Tagesmenge nach EFSA 2020, abgeleitet aus dem Futtermittelgutachten von 2019. Zufuhr aus dem Essen als 95. Perzentil der Erwachsenen, also Vielesser von Lachs und Garnelen. Auf ganze Milligramm gerundet.

Bei Kindern von 10 bis unter 14 Jahren geht die Rechnung nicht auf: Die annehmbare Menge wäre um 28 Prozent überschritten, bei Säuglingen um ein Vielfaches [1]. Daher die Altersgrenze und der Pflichthinweis. Für Schwangere und Stillende hat die EFSA keine eigene Bewertung abgegeben [1].

Balkengrafik mit drei Zeilen: 8 mg Astaxanthin entsprechen 210 bis 310 g Wildlachs, 1,0 bis 1,3 kg Zuchtlachs oder ein bis zwei Kapseln laut Etikett.
Was 8 mg Astaxanthin entsprechen, gerechnet mit den Gehalten aus Ambati 2014: 210 bis 310 g Wildlachs oder 1,0 bis 1,3 kg Zuchtlachs.

Im Handel gibt es Kapseln mit 12 mg. Für eine Tagesdosis liegt das über der zugelassenen Menge, und die Zahl auf der Packung ersetzt keine Zulassung. Was eine Portion von der Verzehrempfehlung unterscheidet und wie Du die Tagesdosen mehrerer Produkte zusammenrechnest, steht im eigenen Beitrag.

Was steht auf dem Etikett?

Drei Zahlen, die sich unterscheiden: Milligramm Oleoresin oder Algenextrakt, Milligramm Astaxanthin darin und die Zahl der Kapseln je Tag. Vergleichbar ist nur das Astaxanthin. Ein Algenpulver mit 4 Prozent liefert aus 400 mg 16 mg, ein Oleoresin mit 10 Prozent aus 40 mg genau 4 mg. Deshalb zählt allein die Milligramm-Zahl für Astaxanthin. Fehlt sie, fehlt die wichtigste Angabe.

Zwei Pflichtangaben kommen dazu: der Hinweis, dass das Produkt nicht von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen unter 14 Jahren verzehrt werden sollte [2], und die Verzehrempfehlung, die 8 mg am Tag nicht überschreiten darf. Die Zutatenliste nennt die Alge oder ihr Oleoresin. Beides zusammen ist die Kennzeichnung eines neuartigen Lebensmittels nach der Verordnung (EU) 2015/2283 [9].

Im Zertifikat der Charge steht der gemessene Gehalt des Oleoresins in Prozent Astaxanthin. Aus diesem Wert und der Einwaage je Kapsel folgt die Milligramm-Zahl auf dem Etikett; wer beides kennt, kann sie nachrechnen. Wie Du ein Analysezertifikat liest und was eine Volldeklaration von einer Mischung ohne Mengenangabe unterscheidet, steht in den eigenen Beiträgen.

Carotinoid

Eine Familie von gelben, orangen und roten Farbstoffen, die Pflanzen, Algen und Pilze bilden. Beta-Carotin aus der Möhre gehört dazu, Astaxanthin aus der Alge auch. Alle lösen sich in Fett.

Oleoresin

Ein öliger Auszug aus der roten Biomasse der Alge. Er enthält nach der Zulassung 10 bis 20 Prozent Astaxanthin, der Rest sind Fette und Begleitstoffe der Alge. Die Kapsel enthält das Oleoresin, oft mit weiterem Öl verdünnt.

Neuartiges Lebensmittel

Ein Lebensmittel, das vor dem 15. Mai 1997 in der EU nicht in nennenswertem Umfang gegessen wurde. Es braucht eine Zulassung mit Sicherheitsbewertung und steht dann mit Bedingungen auf der Unionsliste. Astaxanthin aus der Alge steht dort mit 8 mg am Tag und der Altersgrenze von 14 Jahren.

Isomer

Ein Molekül mit demselben Aufbau, bei dem einzelne Gruppen anders im Raum stehen, wie eine rechte und eine linke Hand. Die Alge bildet fast nur die Form 3S,3'S, die Synthese alle drei Formen im Verhältnis 1:2:1.

Ester

Eine Bindung zwischen Astaxanthin und einer Fettsäure. In der Alge liegt fast alles Astaxanthin so gebunden vor, einfach oder doppelt. Die Bindung zählt auf der Waage mit, deshalb wird der Gehalt als Astaxanthin ohne Fettsäure angegeben.

ADI

Acceptable Daily Intake, die annehmbare tägliche Aufnahmemenge. Die EFSA nennt für Astaxanthin 0,2 mg je kg Körpergewicht aus allen Quellen zusammen, bei 70 kg 14 mg. Aus dieser Zahl leitet sich die Höchstmenge von 8 mg aus Nahrungsergänzung ab.

Häufige Fragen

Ist Astaxanthin natürlich oder synthetisch?

Beides gibt es. Über 95 Prozent der Weltproduktion sind synthetisch und gehen ins Fischfutter. Für Nahrungsergänzung steht in der EU das Oleoresin aus der Alge Haematococcus pluvialis auf der Unionsliste. Die Alge liefert fast nur das 3S,3'S-Isomer, gebunden an Fettsäuren; synthetisches Astaxanthin ist ein Gemisch aus drei Isomeren.

Wie viel Astaxanthin ist in Lachs?

Wildlachs 26 bis 38 mg je kg Fleisch, Zuchtlachs 6 bis 8 mg (Ambati 2014). Eine Portion von 150 g Zuchtlachs bringt also rund 1 mg, dieselbe Portion Wildlachs 4 bis 6 mg. Zuchtlachs bekommt den Farbstoff über das Futter, meist als synthetisches Astaxanthin.

Wie viel Astaxanthin am Tag?

Höchstens 8 mg aus Nahrungsergänzung, so die Zulassung: 40 bis 80 mg Oleoresin aus der Alge je Tag. Die EFSA rechnet mit 0,2 mg je kg Körpergewicht als annehmbarer Tagesmenge, bei 70 kg 14 mg aus allen Quellen. Die Verzehrempfehlung auf der Packung darf nicht über 8 mg liegen.

Ab welchem Alter ist Astaxanthin zugelassen?

Ab 14 Jahren. Die Zulassung gilt für Erwachsene und Jugendliche ab 14, und jede Packung muss den Hinweis tragen, dass Säuglinge, Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren sie nicht verzehren sollten. Der Grund steht in der EFSA-Rechnung: Bei 10- bis 13-Jährigen wäre die annehmbare Tagesmenge um 28 Prozent überschritten.

Was heißt 12 mg auf der Packung?

Dass die Tagesdosis über der zugelassenen Höchstmenge von 8 mg liegt, sofern die 12 mg für eine Tagesdosis und für Astaxanthin gelten. Die Zahl auf der Packung ersetzt die Zulassung nicht. Prüfe außerdem, ob sie für Astaxanthin oder für den Extrakt steht; zwischen beiden liegt oft der Faktor zehn.

Ist Astaxanthin ein Antioxidans?

Im Reagenzglas reagiert es mit freien Radikalen, das ist Chemie und messbar. Als Aussage über die Einnahme hat die EFSA das geprüft und nicht bestätigt; die Anträge sind abgelehnt. Ein Produkt darf sich deshalb nicht als Antioxidans bewerben, auch wenn der Satz in vielen Blogs steht.

Was Du an einem Astaxanthin-Produkt prüfen kannst

Die Milligramm Astaxanthin je Kapsel statt der Extraktmenge. Die Herkunft in der Zutatenliste, also die Alge. Eine Tagesdosis, die 8 mg nicht übersteigt. Den Hinweis für unter 14 Jahre. Und kein Satz über eine Wirkung, denn zugelassen ist keiner. Wer diese fünf Punkte prüft, weiß mehr über die Dose als die meisten Ratgeber.

Warum dieselbe Regel beim Kollagen zu vier abgelehnten Anträgen geführt hat und was auf einer Produktseite stattdessen stehen darf.

Kollagen Wirkung: vier Anträge, vier Absagen

Quellen

  1. [1]EFSA Panel on Nutrition, Novel Foods and Food Allergens: Safety of astaxanthin for its use as a novel food in food supplements. EFSA Journal 18 (2), 2020, 5993. (EFSA) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  2. [2]Durchführungsverordnung (EU) 2021/1377 der Kommission vom 19. August 2021 zur Genehmigung einer Änderung der Verwendungsbedingungen für das neuartige Lebensmittel „Astaxanthinreiches Oleoresin aus der Alge Haematococcus pluvialis". (EUR-Lex) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  3. [3]EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies: Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to astaxanthin (Gelenke, Sehnen und Bindegewebe; Schutz vor oxidativer Schädigung; Sehschärfe; Cholesterin). EFSA Journal 7 (9), 2009, 1253. (EFSA) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  4. [4]EFSA Panel on Dietetic Products, Nutrition and Allergies: Scientific Opinion on the substantiation of health claims related to astaxanthin (Haut bei UV-Strahlung; Magen; Spermien; Muskelfunktion; Immunsystem). EFSA Journal 9 (6), 2011, 2206. (EFSA) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  5. [5]EU-Register für nährwert- und gesundheitsbezogene Angaben über Lebensmittel: vollständiger Auszug mit 2.337 Einträgen, darunter die 15 Einträge zu Astaxanthin. (Europäische Kommission, GD Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) Quelle öffnen — abgerufen am 30. August 2026
  6. [6]Ambati RR, Phang SM, Ravi S, Aswathanarayana RG: Astaxanthin: sources, extraction, stability, biological activities and its commercial applications, a review. Marine Drugs 12 (1), 2014, S. 128–152, Tabelle 1. (MDPI) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  7. [7]Shah MM, Liang Y, Cheng JJ, Daroch M: Astaxanthin-producing green microalga Haematococcus pluvialis: from single cell to high value commercial products. Frontiers in Plant Science 7, 2016, 531. (Frontiers) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  8. [8]EFSA Panel on Additives and Products or Substances used in Animal Feed: Safety and efficacy of astaxanthin-dimethyldisuccinate for salmonids, crustaceans and other fish. EFSA Journal 17 (12), 2019, 5920. (EFSA) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026
  9. [9]Verordnung (EU) 2015/2283 über neuartige Lebensmittel. (EUR-Lex) Quelle öffnen — abgerufen am 12. September 2026

Autor

Mert Sirin, Gründer von supnature, im Porträt vor grünem Blattwerk.

Mert Sirin

Mert Sirin hat supnature gegründet und verantwortet Sortiment und Redaktion. Er arbeitet mit den Analysezertifikaten der eigenen Chargen und schreibt im Magazin über Kennzeichnung, Messwerte und Laborprüfung.

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