Ein Mikrogramm Vitamin D3 entspricht 40 Internationalen Einheiten (I.E.), eine I.E. also 0,025 µg. Mit diesem Faktor rechnet der Vitamin-D-Umrechner unten die Angaben auf einem Etikett ineinander um: Mikrogramm, I.E. und Prozent des Nährstoffbezugswerts beschreiben dieselbe Menge in drei Schreibweisen. Für Vitamin K2 gibt es keine I.E., dort zählt nur das Mikrogramm.
Rechner: Vitamin D und K2 umrechnen

Kurz gesagt
- 1 µg Vitamin D3 sind 40 I.E.: 20 µg sind 800 I.E., 25 µg sind 1.000 I.E.
- Von I.E. zu Mikrogramm teilt man durch 40, von Mikrogramm zu I.E. multipliziert man mit 40.
- Der Nährstoffbezugswert auf dem Etikett liegt bei 5 µg Vitamin D, also 200 I.E. Daran hängt die Prozentangabe.
- Laborwerte stehen in nmol/l oder ng/ml: 20 ng/ml sind 50 nmol/l, der Faktor ist 2,5.
- Vitamin K2 steht nur in Mikrogramm, der Nährstoffbezugswert liegt bei 75 µg.
Wie rechnet man Mikrogramm in I.E. um?
Mit dem Faktor 40: Ein Mikrogramm Vitamin D3 entspricht 40 I.E., 20 µg sind also 800 I.E. [1]. Umgekehrt teilt man die I.E. durch 40. Der Nährstoffbezugswert (NRV) nach LMIV liegt bei 5 µg, also 200 I.E. [2]. Das ist die Bezugsgröße für die Prozentangabe, kein Richtwert für die Einnahme.
Ein festes Verhältnis von D3 zu K2 nennen weder die DGE noch das BfR. Der Rechner oben rechnet die beiden deshalb getrennt um. Die Tabelle zeigt feste Werte von 200 bis 20.000 I.E.
| Internationale Einheiten | Mikrogramm | % NRV |
|---|---|---|
| 200 I.E. | 5 µg | 100 % |
| 400 I.E. | 10 µg | 200 % |
| 500 I.E. | 12,5 µg | 250 % |
| 800 I.E. | 20 µg | 400 % |
| 1.000 I.E. | 25 µg | 500 % |
| 2.000 I.E. | 50 µg | 1.000 % |
| 4.000 I.E. | 100 µg | 2.000 % |
| 5.000 I.E. | 125 µg | 2.500 % |
| 10.000 I.E. | 250 µg | 5.000 % |
| 20.000 I.E. | 500 µg | 10.000 % |
Gerechnet mit 1 µg = 40 I.E. [1] und dem Nährstoffbezugswert von 5 µg nach Anhang XIII LMIV [2]. Die Tabelle rechnet Einheiten um, sie ist keine Verzehrempfehlung.
Welche Tagesmengen DGE, BfR und EFSA nennen und wo die Obergrenzen liegen, steht im Beitrag Wie viel Vitamin D am Tag?.
Wie rechnet man Vitamin D von ng/ml in nmol/l um?
Mit dem Faktor 2,5: 20 ng/ml entsprechen 50 nmol/l, 30 ng/ml entsprechen 75 nmol/l [1]. Beide Einheiten beschreiben die Konzentration von 25-Hydroxyvitamin D im Blut, der Form, in der Vitamin D gemessen wird. Von nmol/l zu ng/ml teilt man entsprechend durch 2,5.
| Nanogramm je Milliliter | Nanomol je Liter |
|---|---|
| 10 ng/ml | 25 nmol/l |
| 20 ng/ml | 50 nmol/l |
| 30 ng/ml | 75 nmol/l |
| 40 ng/ml | 100 nmol/l |
| 50 ng/ml | 125 nmol/l |
Die Paare 20 ng/ml = 50 nmol/l und 30 ng/ml = 75 nmol/l stehen so in den Fragen und Antworten des BfR [1]. Die übrigen Zeilen sind mit demselben Faktor gerechnet. Die Tabelle rechnet Einheiten um und bewertet keinen Wert.
Vitamin K2: Mikrogramm und Isomer
Vitamin K wird ausschließlich in Mikrogramm angegeben, der NRV liegt bei 75 µg [2]. 25 µg K2 sind damit 33 Prozent des Nährstoffbezugswerts, 100 µg sind 133 Prozent. Eine Umrechnung in I.E. wie bei Vitamin D gibt es für Vitamin K nicht.
Bei K2 kommt eine zweite Angabe dazu: die Form. Menachinon-7 (MK-7) liegt als all-trans- oder als cis-Isomer vor; nur der all-trans-Anteil ist die spezifizierte Form. Seriöse Etiketten nennen ihn, gute Rohstoffzertifikate weisen ihn aus, meist mit ≥ 99 % all-trans.
Wie viel K1 und K2 in Gemüse, Käse und Eigelb steckt, steht in der Tabelle zu Vitamin K in Lebensmitteln.
Zwei Produkte vergleichen
- Beide Etiketten auf dieselbe Einheit bringen, am einfachsten auf Mikrogramm.
- Prüfen, auf welche Bezugsgröße sich die Menge bezieht: pro Tropfen, pro Kapsel oder pro Tagesdosis.
- Bei Tropfen zusätzlich die Tropfenzahl je Flasche ansehen. Sie bestimmt den Preis pro Portion.
- Bei K2 nach dem all-trans-Anteil suchen.
- In der Zutatenliste nachsehen, ob Vitamin D3 in Öl gelöst ist oder als Pulver vorliegt. Warum das bei der Frage nach der Mahlzeit zählt, steht unter Vitamin D wann einnehmen?.
Häufige Fragen
Wie viel I.E. sind 20 µg Vitamin D?
800 I.E. Für Vitamin D gilt 1 µg = 40 I.E. [1]. Auf dem Etikett sind 20 µg außerdem 400 Prozent des Nährstoffbezugswerts von 5 µg [2].
Wie viel Mikrogramm sind 1.000 I.E. Vitamin D?
25 µg. Von I.E. zu Mikrogramm teilt man durch 40 oder multipliziert mit 0,025.
Wie viel Mikrogramm sind 20.000 I.E. Vitamin D?
500 µg, gerechnet mit 1 µg = 40 I.E. Welche Tagesmengen DGE, BfR und EFSA nennen, steht im Beitrag zur Vitamin-D-Dosierung.
Was bedeutet I.E. bei Vitaminen?
I.E. steht für Internationale Einheit, eine ältere Mengenangabe für Vitamine, die auf Etiketten neben dem Mikrogramm steht. Für Vitamin D gilt die feste Umrechnung 1 I.E. = 0,025 µg. Für Vitamin K gibt es keine I.E.
Gibt es für Vitamin K2 Internationale Einheiten?
Nein. Vitamin K wird nur in Mikrogramm angegeben, der Nährstoffbezugswert liegt bei 75 µg [2]. Bei K2 steht als zweite Angabe die Form, meist MK-7, und deren all-trans-Anteil.
Wie viel sind 25 µg Vitamin K2?
33 Prozent des Nährstoffbezugswerts von 75 µg [2]. 100 µg K2 sind 133 Prozent. Eine Umrechnung in I.E. gibt es bei Vitamin K nicht, die Menge steht immer in Mikrogramm.
Welche Zahl Du auf dem Etikett suchst
Die Mikrogrammzahl je Tagesdosis. Sie lässt sich mit dem Faktor 40 in I.E. umrechnen und über die 5 µg in Prozent des Nährstoffbezugswerts. Steht die Menge je Tropfen da, rechnest Du sie zuerst auf die Tagesdosis hoch; bei K2 kommt der all-trans-Anteil dazu.
Der Schätzwert der DGE, die Höchstmenge des BfR für Präparate und die Obergrenze der EFSA: fünf Zahlen in Mikrogramm und I.E., jede mit Quelle.
Vitamin D3 und Magnesium zur selben Mahlzeit: warum für die Aufnahme der beiden kein Konflikt beschrieben ist und was die Mahlzeit dazu ändert.
Quellen
- [1]Bundesinstitut für Risikobewertung: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin D. Stand 30.12.2025. (BfR) Quelle öffnen — abgerufen am 02. Oktober 2026
- [2]Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 betreffend die Information der Verbraucher über Lebensmittel (LMIV), konsolidierte Fassung vom 01.04.2025: Anhang XIII Teil A. (EUR-Lex) Quelle öffnen — abgerufen am 02. Oktober 2026
Autor

Mert Sirin
Mert Sirin hat supnature gegründet und verantwortet Sortiment und Redaktion. Er arbeitet mit den Analysezertifikaten der eigenen Chargen und schreibt im Magazin über Kennzeichnung, Messwerte und Laborprüfung.
Mehr über Mert Sirin

