Zum Inhalt springen
Versandkostenfrei ab 49 €Versand aus DeutschlandJede Charge extern laborgeprüft

Beliebte Suchen

Neu im Magazin

Vorschläge werden geladen …

Qualität & Labor

Rohstoffqualität: Spezifikation statt Preisliste

Wonach ein Rohstoff eingekauft wird: definierte Reinheit, dokumentierte Herkunft, Rohstoffzertifikat je Lieferung — und was ein Markenrohstoff daran ändert.

1 Min. Lesezeit

Derselbe Rohstoff wird in einer Spanne gehandelt, die sich um den Faktor drei unterscheiden kann. Der Unterschied liegt selten im Namen der Substanz und fast immer in der Spezifikation, die der Lieferant zusichert.

Zwei Hände drücken eine geriffelte Aluminiumplombe auf den umgeschlagenen Rand eines Kraftpapiersacks; davor liegt ein flacher verschweißter Probenbeutel mit weißem Pulver, dahinter ein Fenster mit unscharfem Grün.
Die Plombe gehört zur Lieferung, nicht zum Lieferanten — deshalb liegt je Lieferung ein eigenes Zertifikat vor.

Was in einer Spezifikation steht

Eine Spezifikation ist das Dokument, gegen das eine Lieferung geprüft wird. Sie legt für jeden Parameter einen Zielwert oder einen Grenzwert fest — und erst dadurch wird eine Abweichung überhaupt feststellbar.

  • Identität: Substanz, CAS-Nummer, gegebenenfalls Pflanzenteil und Extraktionsmittel.
  • Gehalt: Mindestreinheit in Prozent, mit der zugehörigen Analysemethode.
  • Reinheit: Grenzwerte für Schwermetalle, Lösungsmittelreste, Pestizide.
  • Mikrobiologie: Gesamtkeimzahl, Hefen, Schimmel, spezifische Keime.
  • Physikalische Parameter: Partikelgröße, Schüttdichte, Restfeuchte, Farbe.
  • Herkunft: Ursprungsland, Herstellwerk, Zertifizierungen des Werks.

Ein Zertifikat je Lieferung, nicht je Lieferant

Zu jeder Lieferung gehört ein eigenes Rohstoffzertifikat mit dem Los des Herstellers. Ein einmal vorgelegtes Musterzertifikat sagt über die Ware im Sack nichts aus. Im Wareneingang wird deshalb gegen die Spezifikation geprüft: Identität immer, weitere Parameter risikobasiert und stichprobenweise im externen Labor.

Markenrohstoffe: ein Name mit Datenpaket

Manche Rohstoffe werden unter einem Markennamen gehandelt. Der Aufpreis kauft in der Regel drei Dinge: eine engere Spezifikation, ein konstantes Herstellverfahren und eine dokumentierte Datenlage zum jeweiligen Material. Sinnvoll ist ein Markenrohstoff dann, wenn diese Unterlagen auch vorliegen — der Name allein ist kein Qualitätsmerkmal.

Bei Omega-3 entscheidet die Herkunft des Rohstoffs zusätzlich über die Allergenkennzeichnung.

Algenöl oder Fischöl

Ein Beispiel für eine Spezifikationsangabe, die ohne ihr Messverfahren nicht vergleichbar ist.

Kollagenhydrolysat einfach erklärt

Woher unsere Rohstoffe kommen und wie wir sie prüfen, steht auf der Qualitätsseite.

Zu den Rohstoffen

Neues von supnature

Neue Produkte, Verfügbarkeiten und neue Wissensbeiträge. Kein Marketing-Rauschen.

Anmeldung mit Double-Opt-in: Du bestätigst Deine Adresse per Mail. Abmeldung jederzeit möglich. Hinweise in der Datenschutzerklärung.

Dieser Beitrag ist eine allgemeine Information zu Zusammensetzung, Kennzeichnung und Laborprüfung von Nahrungsergänzungsmitteln. Er ersetzt keine individuelle Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise.

Warenkorb

Dein Warenkorb ist noch leer.

Zu den Produkten